Token Snapshot auf Monad: das genaue Bild davon, wer einen token hält
Fast alles, was in einem Projekt entschieden wird, wird auf Basis von Schätzungen entschieden: wie viele Holder wir vermuten, wie das Supply verteilt sein soll, wen unsere Arbeit angeblich interessiert.
Ein token snapshot auf Monad ersetzt diese Vermutungen durch eine Liste. Du bekommst per CSV alle Adressen zurück, die diesen token im Moment des Starts halten, direkt einsatzbereit.
Und es funktioniert mit jedem token im Netzwerk, nicht nur mit deinem eigenen. Genau da liegt der spannende Teil.
Wofür sich die Holder-Liste lohnt
Der erste Grund ist der Blick nach innen: Du willst wissen, wie viele Holder dein token wirklich hat und wer sie sind. Nicht die Schätzung, sondern die komplette Liste der Adressen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Genau die, die du mit dem abgleichen kannst, was du nach außen kommunizierst. Andere schauen sich diese Daten sowieso an, also solltest du sie zuerst kennen.
Der zweite ist der Blick nach außen, und der wird deutlich seltener genutzt: die Holder-Liste eines vergleichbaren Projekts extrahieren. Diese Adressen gehören Leuten, die schon mit echtem Geld bewiesen haben, dass sie in deiner Kategorie kaufen. Eine besser definierte Zielgruppe gibt es nicht.
Wie du Schritt für Schritt einen token snapshot auf Monad machst
Die Extraktion läuft über den Token Snapshot von Smithii für Monad. Das Tool geht den State des angegebenen ERC-20-Contracts durch und liefert dir ein CSV mit den Adressen, die den Token in genau diesem Moment halten. Es teilt sich das Interface mit dem snapshot für Collections: zwei Tabs desselben Tools. Beim Einstieg siehst du das hier:

Mit der Contract-Adresse zur Hand und MON in der wallet für die Gebühr sind es vier Schritte:
- Verbinde deine wallet. Du brauchst nur MON für die Gebühr.
- Gib den token an, indem du die Adresse seines Contracts einfügst.
- Starte die Extraktion und warte, bis der komplette State durchlaufen ist.
- Lade das CSV mit den ausgelesenen Adressen herunter.
Was kostet das Extrahieren der Holder-Liste
Es sind 2275 MON plus Gas. Das ist eine der höchsten Gebühren im Netzwerk und der Grund ist klar: Das Tool geht den kompletten State des token durch, nicht nur eine Stichprobe oder die ersten Ergebnisse.
Vom snapshot zum airdrop: der komplette Ablauf
Für sich allein ist ein snapshot nur eine Datei. Kombiniert mit einer Verteilung wird daraus ein Akquise-Kanal:
- Such dir einen token aus, der zu deinem passt, nicht den größten, sondern den, der thematisch oder beim Käuferprofil am nächsten dran ist.
- Extrahiere die Holder mit diesem Tool.
- Lade die Liste in die Verteilung und die Empfänger bekommen einen Bruchteil deines token: so nutzt du den multisender von Monad.
- Ein Teil davon schaut direkt nach, was da gerade angekommen ist, und das ist qualifizierter Traffic, für den du keinen Cent Werbung bezahlt hast.
Entscheidend ist die Affinität, nicht die Größe der Liste. Eine riesige Liste ohne Bezug zu deinem Projekt ist nur teurer Lärm. Diesen Ansatz und ähnliche Ideen findest du ausgearbeitet in so promotest du eine meme coin.
Was du in der extrahierten Holder-Liste prüfen solltest
- Wie viele Adressen insgesamt drinstehen. Wenn die Liste deutlich kürzer ist als das, was du nach außen erzählst, ist das die erste Baustelle: Verteile, bevor du auf Käuferjagd gehst, und überlege, auf die Ownership zu verzichten.
- Ob diese Holder überhaupt handeln können. Holder ohne offenen Pool bedeuten nicht viel.
- Die Entwicklung über die Zeit. Eine Momentaufnahme sagt nichts, zwei schon.
Eine konzentrierte Verteilung taucht in fast jeder Diagnose von warum 90% aller Tokens kein Geld machen auf. Sie rechtzeitig zu erkennen entscheidet, ob du sie noch korrigierst oder am Ende nur rechtfertigst.
FAQ
Kann ich den snapshot eines fremden token machen?
Ja. Die Guthaben eines token sind öffentliche Informationen auf der Blockchain. Das Tool funktioniert also mit jedem Contract im Netzwerk, egal ob er dir gehört oder nicht.
Was kostet der snapshot auf Monad?
Er kostet 2275 MON plus Gas. Das gehört zu den höheren Gebühren im Katalog, weil das Tool den kompletten State des token durchläuft statt nur eine Stichprobe.
Wie kommen die Daten an?
Als CSV mit ausschließlich den Adressen, ohne Balance-Spalte. Das reicht direkt für den multisender, wenn du an alle denselben Betrag verteilst; willst du unterschiedliche Beträge, ergänzt du diese Spalte selbst.
Erfasst er wirklich alle Holder?
Ja, er läuft in dem Moment, in dem du ihn startest, durch den kompletten State des token. Deshalb ist es eine Momentaufnahme genau dieses Zeitpunkts und nicht eines Zeitraums.
Wie oft solltest du ihn wiederholen?
Kommt drauf an, was du messen willst. Zwei Snapshots im zeitlichen Abstand zeigen dir, ob deine Holder-Basis tatsächlich wächst oder nur die Hände wechselt.
Fazit
Ein snapshot löst für sich allein noch nichts: es sind Daten. Der Wert liegt darin, aus welcher token du sie ziehst und was du danach damit anfängst.
Nach innen eingesetzt zeigt er dir, ob dein Projekt wirklich da steht, wo du glaubst. Nach außen eingesetzt bringt er dich vor Leute, die genau das schon kaufen, was du anbietest.

Content Creator und SEO-Contributor bei Smithii. Student der Systemtechnik und Crypto-Tech-Enthusiast.







